Lebensfreundliches Universum

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Die meisten Menschen glauben, dass in ein paar Milliarden Jahren das Leben im Universum aufhören wird zu existieren und dass das Universum in einem tristen, leblosen, schwarzen Nichts enden wird. Dies ist aber falsch!

Die Wahrheit ist, dass das meiste Leben erst noch entstehen wird!

Dazu schauen wir uns die folgende Abbildung an. Wir sehen, dass seit dem Urknall im Grunde erst eine sehr kurze Zeit vergangen ist, wenn man bedenkt, dass selbst in über 1000 Milliarden (= 1 Billion) Jahren noch immer neue Sonnensysteme entstehen werden. Interessanterweise sind diese Sonnensysteme sogar viel, viel langlebiger als z.B. unser Sonnensystem, weil sie kleiner und damit leuchtschwächer sind und somit sparsamer mit ihrer Energie umgehen. Während unser Sonnensystem in 5 Milliarden Jahren gestorben sein wird, wird die durchschnittliche Lebensdauer der o.g. Sonnensysteme mehrere 10.000 Milliarden (= 10 Billionen) Jahre betragen.

Die durchschnittliche Lebensdauer von Sonnensystemen, die in 1000 Milliarden Jahren neu entstehen werden, liegt bei mehreren 10.000 Milliarden Jahren.

Jetzt wird es aber erst so richtig spannend.
Denn der oben erklärte Sachverhalt verrät uns indirekt nämlich noch etwas über die Zeit nach unserem Universum.
Die meisten Wissenschaftler glauben nämlich, dass unsere Nachfolge-Universen (dass unser Universum überhaupt Nachfolge-Universen haben wird, erkläre ich in „Ewiges Sein“ in den Kapiteln 2 und 16) höchstwahrscheinlich Naturkonstanten haben werden, die die Entstehung von Leben nicht zulassen. Dies ist aber falsch! Denn weil, wie oben dargelegt, die Naturkonstanten in unserem Universum exakter auf die Entstehung von Leben eingestellt sind, als es für die Entstehung der Menschheit überhaupt notwendig wäre (13,8 Mrd. gegenüber mehrere 10.000 Mrd. Jahre), muss davon ausgegangen werden, dass es einen Prozess bei der Entstehung von Universen gibt, der die Naturkonstanten so fein aufeinander abstimmt, der die Entwicklung von Leben ermöglicht. Dass für diesen bisher noch unbekannten Prozess beileibe kein Finger Gottes notwendig ist, beschreibe ich in Kapitel 16, in dem einige Beispiele aufgeführt sind, wie der Übergang von unserem jetzigen zum nächsten Universum aussehen könnte.

Die folgende Abbildung illustriert noch einmal, dass unser Universum feiner auf die Entstehung von Leben angepasst ist, als es für die Entstehung von Leben eigentlich notwendig wäre.

Lebensfreundliche Universen Ewiges Sein René Rübenhagen

Die Zielscheibe stellt den Bereich an Bedingungen dar, die die Entstehung von intelligentem Leben zulassen. Die weißen Punkte stellen zehn zufallsverteilte Universen dar, deren Lebewesen in der Lage wären, sich zu fragen, warum ihr Universum lebensfreundlich ist. Der schwarze Punkt stellt unser eigenes Universum dar. Jeder „Treffer“ auf der Zielscheibe erzeugt demnach ein Universum mit lebensfreundlichen Bedingungen.
Dass unser Universum viel zielgenauer auf lebensfreundliche Bedingungen „eingestellt“ ist, als es für die Entstehung von Leben überhaupt notwendig wäre, lässt uns schlussfolgern, dass die Entstehung von lebensfreundlichen Universen eher die Regel als die Ausnahme ist.

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